Trockner - AEG Lavatherm Frontansicht Energieverbrauch

Energieverbrauch beim Wärmepumpentrockner AEG Lavatherm 8000

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Seit fast drei Wochen nutze ich den AEG Lavamat 8000 Wärmepumpentrockner im Rahmen eines Produkttests von MyTest.de und AEG. Wie ich in anderen Beiträgen schon geschrieben hatte war davor ein 14 Jahre alter Trockner von Privileg (Eigenmarke der damaligen Quelle AG) im EInsatz. Das Gerät hat uns eigentlich immer gute Dienste erwiesen, aber seit der Trockner in den sehr kleinen Hauswirtschaftsraum gezogen war, wurden Abwärme und Luftfeuchtigekeit ein wenig zum Problem. Wenn man Abwärme bemerkt, wird ineffizienter Energieverbrauch im wahrsten Sinne des Worten spürbar.

Bevor wir den neuen Lavamat 8000 in Betrieb genommen haben galt es drei relevante Mess-Werte in einer Referenzmessung zu erfassen.

  • Energieverbrauch in kW/h
  • Anstieg der Luftfeuchtigkeit im Raum in %
  • Anstieg der Raumtemperatur im Raum in °C

Grundlage der Messung war eine 6kg Waschladung bestehend aus Socken, Unterwäsche und T-Shirts von 2 Erwachsenen und zwei Kindern.

Messdaten des alten Trockners

Bei meiner Messung am  23. Februar wurde gemessen

  • Energieverbrauch: 3047 Wh
  • Veränderung der Luftfeuchtigkeit um: 43%
  • Veränderung der Raumtemperatur: + 4,3°C

In der letzten Woche habe ich dann die Messung mit dem neuen Trockner durchgeführt. Die Unterschiede sind in dem kleinen Raum körperlich schon spürbar (bis auf den Energieverbrauch), in Zahlen aber wirklich beeindruckend.

  • Energieverbrauch: 1158 Wh (-62%)
  • Veränderung der Luftfeuchtigkeit um: 12% (-72%)
  • Veränderung der Raumtemperatur: 0,9°C (-79%)

Grafische Darstellung:

Chart by Visualizer

Hier kann man schon sehr deutlich sehen, dass der neue AEG Trockner für die Referenzmessung 62% weniger Energie verbraucht. Das ist ein echter Quantensprung.

Chart by Visualizer

Sehr interessant, aber eigentlich nur für meinen speziellen Fall des sehr kleinen HWR relevant ist die Auswirkung der Energieabgabe an den Raum.

Finanzielle Betrachtung

Ich habe mir die Energiewerte mal genommen und darauf eine ROI-Kalkulation angestellt. Hier mal in Kurzform die wichtigsten Fakten

Berechnungsgrundlagen

  • Anzahl der Wochen in denen draußen getrocknet werden kann (Sommer): 30
  • Anzahl der Wochen in denen drinnen getrocknet werden muss (Winter): 22
  • Anzahl der Trocknerladungen pro Sommerperiode: 104
  • Anzahl der Trocknerladungen pro Winterperiode: 152
  • Preis pro kW/h: 0,256€

Nehme ich meine obigen Messwerte als Grundlage, dann fallen für den alten Privileg Trockner bzw. den neuen AEG Lavatherm 8000 folgende Verbrauchswerte und Kosten an:

  • Gesamtverbrauch Alt / Neu: 779 / 296 kWh
  • Gesamtbetriebskosten* Alt / Neu: 206,44€ / 78,46

Pro Jahr spart das Gerät also 127,98€ ein. Bei einem Anschaffungswert von 749€ (Straßenpreis) hat sich die Anschaffung für das Gerät also nach 5,8 Jahren (bei obigen Nutzungsdaten) bzw. 1496 Trocknerladungen amortisiert. Bei einer zu erwartenden Lebensdauer von mehr als 10 Jahren (AEG gibt allein auf den Motor 10 Jahre Garantie) eine sehr sinnvolle Investition.

Chart by Visualizer

Hier könnt ihr den Trockner kaufen: http://amzn.to/2plnYso

Disclaimer

Das hier beschriebene Gerät wurde mir von AEG und MyTest.de kostenlos für diesen Test zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erfolgt keine Vergütung für die Durchführung des Tests. AEG und MyTest.de haben zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf diesen Test genommen und keinerlei Testergebnisse beeinflusst. Dieser Testbericht enthält Affiliate-Links zu Amazon.

Sony Kopfhörer mit Ladekabel von MPPK

2 in 1 Ladekabel für Lightning und Micro USB von MPPK-Hamburg

Ein Kombikabel für Lightning und Micro-USB klingt erst mal ziemlich abwegig. Ich war auch eher skeptisch ob das wirklich funktioniert oder ob man sich damit nicht entweder die Lightning-Buchsen oder die Micro-USB Buchse an seinen mitunter teuren Geräten ruiniert. Aber weit gefehlt. Sowohl in mein iPhone und das iPad als auch in zahlreiche meiner Geräte und Gadgets die per Micro-USB betrieben oder geladen werden passt das Kabel sehr gut.

Das besondere an dem Kabel im Vergleich zu Adaptern ist ja, dass es nur den einen Stecker hat, der aber so geformt ist, dass er in beide Buchsentypen passt. Am besten erkennt man das von vorne wo der Schlitz erkennbar ist der die Mirco USB-Anschlüsse enthält.

Anschlussverhalten
– In Lightning-Ports lässt es sich sehr einfach einstecken. Man merkt überhaupt keinen Unterschied zum normalen Lighning-Kabel
– Bei Micro-USB sollte man etwas vorsichtiger vorgehen. Hier muss die Kontaktbrücke in den Stecker gleiten was eine gerade Führung benötigt. Mit ein bisschen Gefühl ist das aber auch gar kein Problem. Ich habe mir angewöhnt erst zu schauen in welche Richtung der Stecker muss und dann einzustecken.

Weitere Merkmale
– Das Kabel aus rotem Gummi ist flach ausgeführt.
– Da das Kabel flach ist lässt es sich gut aufwickeln ohne das es verknotet.
– Die Anschlüsse sind aus gebürstetem Aluminium und wirken sehr hochwertig.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass der USB-A Stecker am Übergang zum Kabel ein wenig scharfkantig (gefaltete Kante im Übergang zum flachen Kabel) ist und bei manchen Anschlüssen (ins. Notebook – auch mit Alu-Chassis) etwas schwergängig war.

Ich habe das Kabel bei mir am Schreibtisch im Einsatz um sowohl mein iPhone als auch andere Geräte (vor Allem meine Bluetooth-Köpfhörer) zu laden.

Wer ein universelles, schickes und gut verarbeitetes Kabel für Micro-USB und Lightning (iOS) sucht, der hat hier eine perfekte Lösung.

Shabby Chic selber machen mit Baufix

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Möbel in Shabby Chic Optik sind ja schon seit ein paar Jahren im Trend. Während neue Möbelstücke mit dem Effekt aus den günstigen Abholmarktketten entweder hässlich und/ oder albern aussehen finde ich Möbelstücke mit Geschichte die man entsprechend aufbereitet eigentlich ganz schön.

Möbel aufarbeiten finde ich auch ziemlich spannend und habe da, sei es nun bei Garten- oder Wohnmöbeln auch schon erste Erfahrungen mit gemacht. In Shabby Chic hatte ich bisher noch nichts gemacht, auch weil der Einrichtungsstil in unserem Haus nur bedingt dazu kompatibel ist. In meiner Familie gibt es aber schon seit ein paar Jahren ambitionierte „Vintage-Künstler“. Was ist von dem Prozedere der Gestaltung mitbekommen habe war im wesentlichen „aufwändig“.

Ich habe dann die Gelegenheit bekommen die Produkte von Baufix bestehend aus unterschiedlichen Farbtönen und Antik-Ölen genauer unter die Lupe zu nehmen. Damit soll Shabby Chic sehr einfach umsetzbar sein.

Kinderbank aus hellem Holz mit Truhenkasten
Der Ausgangspunkt – Tolle Handwerkskunst mit Spuren der Zeit

Wie der Zufall es so wollte hatte ich eine handgefertigte Kindertruhenbank (Also eine kleine Sitzbank mit Staufach) geschenkt bekommen, die leider noch ein paar Aufkleber-Reste und andere Gebrauchsspuren aufwies. Eigentlich ein gutes Testobjekt. Dazu hatte ich beim Aufräumen im Keller dann noch ein wirklich antikes Schränkchen gefunden was auch einen neuen Anstrich vertragen könnte.

Altes Kommode aus Eichenholz
Das alte Schränkchen – Hat schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel.

Die Kinderbank war natürlich auch das ideale Vater-Sohn-Projekt an sich. Dazu erinnerte ich bei dieser Überlegung, dass besagtes Schränkchen vor gut 30 Jahren als Sperrmüll-Fundstück von meinem Vater und mir aufgearbeitet wurde. Ich war damals nur unwesentlich älter als mein großer Sohn heute.

Der Plan

Ich hatte mir vorgenommen, nachdem ich Broschüre von baufix gelesen hatte, dass die Bank im „Clean-Look“, das Schränken einen Distressed-Look bekommen sollte. Zudem wollte ich beim Schränkchen sowohl das von mir für den Test der Bank vorgesehene Blau als auch die passende Akzentfarbe Weiß einsetzen. Blau und Weiß ist ja ganz grundsätzlich die Königsdisziplin der Farbkombinationen.

Dose Baufix Antik-Lack in Himmelblau
Der Antik-Lack von Baufix im Farbton Himmelblau

Vorbereitung

Nachdem das Projekt wegen familiärer Kollektivinfektion eine Woche später starten konnte, ging es dann am letzten Samstag voll motiviert mit Sohnemann (6) in den Keller. Zunächst stand Abschleifen auf dem Programm. Gut, dass sowohl ein Flächen-Schwingschleifer als auch ein Exzenter-Schleifer im Werkzeugkeller vorhanden waren.

Kind schleift mit einem Schwingschleifer eine Bank ab
Früh übt sich – Schleifen wie ein Großer

Nach einigen Minuten waren die in den Ausmaßen ja insgesamt überschaubaren Möbelstücke abgeschliffen.

Abschleifen mit dem Exzenter-Schleifer
Abschleifen mit dem Exzenter-Schleifer

Erster Anstrich

Dem Motivationshoch folgte dann leider der erste Dämpfer. Die blaue Farbe wollte vom doch recht glatten Holz der Bank nicht so richtig angenommen werden. Meine erste Vermutung war, es liegt irgendwie an der Farbe. Denn dieser Lack ist schon etwas spezieller in Konsistenz und Verarbeitung.

Richtig flüssig ist die Farbe nicht. Es hat eher eine pudding-artige Konsistenz und bleibt nach dem Auftragen auf der Oberfläche erst mal stehen. Der typischen Einzieh- bzw. Saugeffekt, den ich von anderen Farben und Lacken kannte,  der blieb hier aus.

Pinsel trägt Farbe auf eine Bank auf
Erster Anstrich auf der Bank

Fehler am Anfang

Schnell wurde mir klar was das Grundproblem war. Ich hatte die Sitzbank viel zu fein und nicht intensiv genug abgeschliffen. Das Holz der Bank war mit sehr schlagfestem und relativ dickem Klarlack überzogen. Der war beim Anschleifen natürlich nicht runter gekommen, und so fand die Farbe auch nur wenig Halt auf der Oberfläche.

Lektion 1: Die Farbe ist für unbehandeltes Holz vorgesehen. Behandelte Oberfläche müssen also sehr gut abgeschliffen werden, bevor die Farbe aufgetragen bzw. lasiert werde kann.

Da man ja aus Fehlern lernt habe ich das Schränkchen dann noch ein zweites Mal angeschliffen, diesmal etwas rauer. Das gute Stück ist sicherlich schon über 80 Jahre alt, und so trocken wie die Wüste Gobi.

Abschleifen eines Dekor-Elementes
Gründlich abschleifen ist wichtig, damit die Farbe hält.

Beim Auftragen der Farbe auf dem Deckel des Schränkchens wurde der Unterschied auch schnell klar. Zwar war das Auftragen der puddingartigen Farbe immer noch etwas ungewohnt, aber das Holz nahm die Farbe deutlich besser an.

Statt die Bank nun noch mal komplett abzuschleifen hab ich den klassischen Folgefehler gemacht. Die Annahme „wenn der erste Anstrich nichts ist, dann rettet es der Zweite“, schlug fehl. Das Ergebnis war leider nur unwesentlich besser. Da ich aber ja noch ein zweites Möbelstück im Rennen hatte, fiel die Entscheidung dahingehend, dass der Plan geändert würde und ich schauen wollte was man aus dem Ergebnis mit späterem Einsatz der Akzentfarbe noch machen könnte.

Lackierte Kinderbank
Nach dem zweiten Anstrich

Also wurden, nachdem die der zweite Anstrich getrocknet war mit weiß die Stellen in Angriff genommen wo die blaue Farbe auch im zweiten Anlauf nicht gehalten hatte. Das sah an vielen Stellen schon besser aus als erwartet, aber immer noch nicht zufrieden stellend.

Nach dem Auftragen der weiße Farbe als Grundton für den Korpus.
Nach dem Auftragen der weiße Farbe als Grundton für den Korpus.

Während dessen wurden auch das Schränkchen mit weißer Farbe versehen. Allerdings nicht gemischt mit der blauen Farbe, sondern an am Front- und Seitenteilen des Korpus.

Effekt-Öl

Mit der Finalisierung musste dann bis zu diesem Wochenende gewartet werden. Heute also mit Sohnemann in den Keller um das Antik-Öl aufzutragen. Wir fingen  mit der Bank an. Während sowohl das Kind als auch ich die ersten Pinselstriche auftrugen kam mir ein seltsamer Geruch in die Nase. Die gegen den Nachwuchs vorgebrachte Unterstellung er würde mit Flatulenz das Arbeitsklima gefährden wurde allerdings aufs Schärfste zurückgewiesen.  Da ich mir selber keiner Schuld bewusst war, musste etwas anderes der Grund des Übels sein. Schnell hatten wir das Antik-Öl als Übeltäter ausgemacht.

Lasieren einer Schublade mit Baufix Antik Öl
Auftragen des Baufix Antik-Öl auf der Schubladenfront

Lektion 2 – Wenn möglich draußen verwenden.

Da der Keller im Prinzip gut gelüftet ist, könnten die Arbeiten dann doch ohne den Einsatz von Atemschutz fortgesetzt werden, auch wenn der Sohnemann noch einige Male anmerken musste, dass „die Farbe ganz ordentlich stinken“ würden, und er sich frage „was die sich von der Firma dabei wohl gedacht hätten“.

Meine unverifizierte Vermutung ist, dass organische Gerbstoffe enthalten sind, die für den Antik-Effekt sorgen sollen.

Ergebnis

Mit den Ergebnissen des Tests bin ich im Prinzip zufrieden. Das alte Eichenschränkchen sieht ganz gut aus, und passt jetzt auch farblich zur Gattung „Gelsenkirchener Barock“. Bei der Bank muss ich eingestehen, dass die nicht so geworden ist wie ich es erhofft hatte. Das liegt aber nicht an der Farbe von Baufix, sondern am Fehler die Bank nicht gut genug vom Klarlack befreit zu haben.

Fertige Kommode mit Baufix Material
Gut geworden – Das alte Schränkchen

Da werde ich also nochmal ran müssen. Gut ist, dass die Farbe sich sehr leicht wieder entfernen lässt, was ja auch für die mit Schleifpapier anzubringenden „Distressed Effekte“ hilfreich ist.

Bank in Shabby Chic Optik
Das vorläufige Ergebnis der Bank – Da werde ich noch mal ran gehen.

Lektion 3 – Wenn man das erste Mal mit dieser Art Farben arbeiten will, dann sollte man sich vorher ein Übungsstück, ggf. vom Sperrmüll, holen und erst mal ein Gefühl für die Farbe bekommen und wie sich die Effekte anbringen lassen.

Produktfazit

Die mir zur Verfügung gestellten Farben kann ich empfehlen. Die Farbe lässt sich auf korrekt vorbereitetem Holz gut verarbeiten, auch wenn etwas Gewöhnung erforderlich ist. Die Farbtöne selber, in meinem Fall also das Blau und das Altweiß sind wirklich schöne Farbtöne. Das Öl macht ein sehr schönes Finish auf die Möbel und sorgen für den Feinschliff.

Was auch auffällt ist, dass die Farbe sehr ergiebig ist. Nach 3 Anstrichen mit der blauen Farbe (2x Bank, 1x Schränkchen) ist gerade mal ein knappes Fünftel der Farbe verbraucht.

Neben der Farbe wurden mir auch noch drei Pinsel zur Verfügung gestellt. Alle Anstriche wurden mit diesen Pinseln durchgeführt. Ich war sowohl von der Qualität und der Anmutung sehr positiv überrascht. Ich glaube nicht, dass ich bisher schon mal bessere Pinsel hatte. Die Einkerbung für die Öffnung der Farbdosen ist ein nettes Gimmick, ich hab gewohnheitsgemäß trotzdem den Schraubendreher genommen. Was sehr positiv an Farbe und Pinseln aufgefallen ist war die Reinigung. Die Pinsel lassen sich sehr schnell und gut reinigen. Farbspritzer auf der Haut lassen sich später sehr einfach mit Wasser und einem Tuch von den Händen entfernen.

Zum Schluß

Auch wenn das eigentlich Ergebnis, nämlich das Aufarbeiten der Bank für die Kinder, nicht im ersten Anlauf geklappt hat, ziehe ich dennoch ein sehr positives Fazit. Ich habe wieder eine Menge gelernt und das Projekt hat mir und dem Nachwuchs-Heimwerker wirklich Spaß gemacht.

Wer selber mal seine Möbel im Shabby-Look überarbeiten möchte, dem kann ich die Farben und Pinsel von Baufix wirklich empfehlen.

Prima wäre, wenn es von Baufix ein kleines Video zu den Produkten geben würde, also das wichtigste zur Verarbeitung, worauf man achten muss, etc. – Den eigenen YT-Kanal gibt es ja, auch viele Anwendungsvideos. Mit 55 Abonnenten dümpelt der aber eher vor sich her. Da sind auch einige ganz nette Unterhaltungs-Spots drin. Aber irgendwie macht der Kanal den Eindruck als hätte man da vorzeitig die Luft raus gelassen oder in der Grundkonzeption nicht richtig abgeschliffen. 😊

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Im Test – Online Lernen mit TutKit

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Ausprobieren, Dinge entdecken und Neues lernen. Das ist mein Antrieb. Und im Prinzip habe ich da die gleiche Einstellung wie Casey Neistat, der sagt: „Tue was Du nicht kannst“. Wer das Video von ihm nicht kennt, der sollte es sich hier einmal anschauen.

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Mit seiner Empfehlung fordert er uns auf, dass wir uns dem Neuen stellen und uns Herausforderungen suchen. Das finde ich unfassbar inspirierend, denn eigentlich ist genau das was mich antreibt. Ob es nun das Erschließen neues Wissens oder neuer Fähigkeiten oder komplette Projekte angeht, ich suche stets Neues. Um es zu entdecken, es zu verstehen, es anzuwenden. Und um zu scheitern. Nicht immer gelingt alles, es geht was daneben. Aber aus diesen Fehlern lernen ich um so mehr.

Wenn ich mir neue Fähigkeiten im Umgang mit Hardware oder Software drauf schaffen möchte, dann ist „das Internet™“ meine Ressource Nummer 1. Denn es gibt hier nicht nur großartige Menschen die ihr Wissen hier bereit stellen, sondern sie teilen auch ihre Fehler mit der Welt. Und das sind Fehler die ich dann nicht mehr machen muss. Wie toll ist das!?

Youtube ist voll von tollen Tutorials, aber trotzdem ist es nicht die Allzweckwaffe für das selbstgeführte Lernen. Denn was YouTube im Vergleich zum guten alten Lehrbuch fehlt ist die oft die didaktische Führung und die aufeinander aufbauende Struktur. Ja viele Tutorials sind nett und hilfreich, manche wirklich großartig. Aber fast immer geht es in den Tutorials um eine konkrete Problemstellung. Will ich ein Thema wie Photoshop aber von vorne bis hinten verstehen, dann muss ich entweder dutzende Videos schauen und bewerten was relevant und wichtig ist, oder ich brauche einen Kurs der eine Struktur vorgibt.

Kurse gibt es sowohl als Buch, als Präsenz-Modell und natürlich auch online.

Einen Anbieter von Kursen, speziell für kreative bzw. gestaltende Software ist TutKit. Im Rahmen einer Trusted-Blogs Kampagne hatte ich die Gelegenheit mir TutKit genauer anzusehen*

Seit einiger Zeit arbeite ich intensiver mit Lightroom, Photoshop und auch Adobe Premiere. In diese Themen habe ich mich halbwegs reingefuchst, wollte aber immer auch schon mal die Basics und die Konzepte der Programme verstehen, denn oft sind die on demand gelernten Skills nicht immer effektiv. Der Test von TutKit kam also sehr gelegen.

Was bietet TutKit

TutKit bietet Kurse, oder wie es dort genannt wird, Trainings in unterschiedlichen Kategorien an.

Das sind

  • 3D & Motion Design
  • Fotografie
  • Grafik Design
  • Office & Marketing
  • Software
  • Webdesign

TutKit Startseite
Die Startseite nach dem Login

Hier wird dann schnell klar, dass das nicht nur Themen sind die für den ein oder anderen hilfreich sind um sein Hobby professioneller auszuüben, sondern viele Dinge kann ich für meine beruflichen Werdegang einsetzen.

Für den Nachweis der Qualifikation werden in einigen Trainings auch Tests und Zertifikate angeboten.

Schauen wir uns mal an, was die Kategorie Fotografie zu bieten hat.

Kategorie-Übersicht Fotografie
Kategorie-Übersicht Fotografie

Hier sieht man schnell, dass die Themen hier nicht mal eben abgefrühtstückt werden, sondern zeitlich ziemlich umfangreich sein können. Mich hat spontan das Thema „Nachtfotografie“ (mit ch nicht k, wobei es dazu auch einige Trainings gibt) angesprochen.

Wie auf einer guten Lernplatform üblich werden im Training erst mal die Lerninhalte vorgestellt.

Trainings-Detailseite
Trainings-Detailseite

Sehr ansprechend finde ich die Teaser-Bilder der Trainings. Das wirkt wie das ganze Portal sehr hochwertig. Was ein wenig in den „Detailinformationen“ versteckt ist, ist die persönliche Vorstellung des Trainings durch den Trainer. Das müsste meiner Meinung nach auf die Startseite.

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Die Videotrainings

In meine Beispiel der Nachtfotografie sind die einzelnen Videos zwischen 5 und 12 Minuten lang. Bei einer Gesamtdauer von 3 Stunden sind das natürlich einige. Thematisch wird das Thema sehr umfassend (von den Grundlagen der Kameratechnik bis hin zur Nachbearbeitung) behandelt. Die einzelnen Lektionen sind aber so kompakt, dass es nicht langweilt oder man in den inaktiven Modus schaltet. Richtig aufmerksam kann man vor dem Rechner eh nicht viel länger als 7-15 Minuten sein. Von daher genau richtig.

Der Stil der Videos ist sehr praxisorientiert und nicht sehr akademisch. Die Möglichkeit das Gelernte schnell umsetzen zu können steht hier im Fokus. Das gefällt mir gut.

Text-basierte Trainings

Nicht ganz so gut gefallen haben mir die „Text-Trainings“ bzw. Tutorials. Hier werden einfache HTML-Inhalte in einem Layer zum Lesen geöffnet. Beim Lesen muss ich nach unten scrollen. Hier hätte ich mir eine interaktivere Aufbereitung oder zumindest ein seitenweises Lesen gewünscht.

Man muss aber dazu sagen, dass dieses Format die Ausnahme ist. Inhaltlich und methodisch sind aber auch diese Trainings gut umgesetzt.

Vorlagen und Presets

Ein weiterer großer Bereich sind die Vorlagen und Presets. Hier kann man z.B. für die Fotografie gezielt Effekte wie Wasserspritzer, Funken, Rosen, Staub usw. als Downloads bekommen und gleichzeitig erlernen wie man diese einsetzt. Die meisten der Vorlagen sind aber kostenpflichtig oder nur in der Premium, bzw. Business (für kommerzielle Nutzung) Version enthalten. Womit wir dann beim Thema Preise wären.

Preismodell

Für 14,95 bekommt man als Premium Mitglied Zugriff auf alle Videotrainings und kann die Inhalte herunterladen. Auch die Vorlagen sind nutzbar. Wer dieses nicht braucht oder die Trainings nicht herunterladen möchte, der kann für 9,95 im Monat dabei sein. Drei Business-Accounts gibt es für 22,95€. Rabatt gibt es für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Azubis und Rentner.

Das Preismodell finde ich sehr fair. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass man sich bei Premium oder Business für ein Jahr bindet. Die monatliche Kündigung im Starter-Modell kostet zudem extra, ebenso die monatliche Zahlungsweise.

 

Fazit

Die angebotenen Trainings sind umfangreich und hochwertig. Wie gut jedes einzelne Training ist, dass konnte ich natürlich nicht testen. Der Preis geht grundsätzlich in Ordnung, wobei ich den Aufpreis für die monatliche Zahlung etwas abschreckend finde.

Was die Auswahl der Trainings angeht, gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Insbesondere die große Anzahl an Grundlagen-Trainings finde ich richtig klasse.

Wer also zum Start den neuen Jahres mit der Figur zufrieden ist, und in 2018 mal was für den Geist tun möchte, dem kann ich TutKit wirklich empfehlen.

Kostenlos testen kann man TutKit übrigens im Starter-Mode für 24 Stunden.


*) Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos: www.trusted-blogs.com/werbekennzeichnung
Im Klartext: Ich habe von TutKit einen 7 tägigen Testzugang für die Recherche des Artikel bekommen. Als Aufwandsentschädigung für meine Arbeit kann ich TutKit 24 Monate kostenlos nutzen.

Test Quadocta iPhone 7 Case

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Ich muss ja zugeben, ich pflege eine gewisse Hassliebe zu Handyhüllen. Denn so viele gute Gründe es für deren Benutzung gibt, irgendwie bleibt es ein paradoxes Produkt. Zumindest für manche. Es gibt ja den sehr pragmatischen Nutzer eines Smartphones, dem fast egal ist wie das Teil aussieht. Hauptsache die Kamera ist gut, das Teil ist billig, oder es kann WhatsApp. Oder alles zusammen.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Nutzern, für die ist das Smartphone ein Teil der eigenen Identität. Bei der Wahl des nächstes Telefons fließen also nicht nur harte Specs in die Kaufentscheidung ein, sondern auch das Design. Und gerade bei dieser Gruppe Menschen mag es dann am Ende des Tages doch etwas befremdlich wirken, wenn das teure Design, das für die Kaufentscheidung so wichtig war dann in eine Hülle gepackt wird, und man sieht von dem schönen Design nur noch das Display.

Ich habe viele Jahre genau das nicht getan. Ich hatte einfach keine Hüllen. Brauchte ich nicht. Meine Telefon waren robust. Das iPhone 3G und 4S hatte noch viel Rand um das Display und einen Rahmen der was wegstecken konnte. Das HTC One einen Unibody der zwar nach 2 Jahren ordentlich Kratzer aber keine sonstigen Beschädigungen hatte. Die Zeit verging, die Geräte wurden dünner, die Displayränder schmaler und gebogener. Und nachdem ich innerhalb von 2 Wochen erst das Firmen-iPhone und dann mein 10 Monate altes S6 edge an der exakt gleichen Stelle meine Hauseinfahrt geschrottet hatte, hab auch ich eingesehen, dass Hüllen irgendwie dann doch sinnvoll sind.

Wenn das Design des Telefons relevant für die Kaufentscheidung ist, dann muss die Hülle das am besten so wenig wie möglich beeinträchtigen. Oder sie bietet etwas, dass das Telefon komplett im Aussehen und der Haptik verändert. Leder ist ein Material, dass sich für diesen Zweck sehr gut eignet. Problem – Die günstigen Lederhüllen sind nicht aus Leder oder so sehen so schlimm aus wie der Pilotenkoffer des Allianzvertreters der in den 90ern um die Häuser zog.

Für mein Huawei hatte ich mir vor einem guten Jahr mal eine Lederhülle gekauft. Also jetzt nicht so ein Teil was aussieht wie eine Brieftasche, sondern ein Backcover. Prinzip – Rückseite wird geschützt, Display bleibt frei, und wer sein Display vor Kratzern schützen will weil er den Versprechungen der Firma Corning nicht glaubt, bzw. ständig Diamanten in der Hosentasche rumträgt, der macht noch eine Folie drauf.

Bei trusted-blogs hatte ich vor ein paar Tagen dann das Angebot bekommen eine iPhone-Hülle der Firma Quadocta zu testen. Die Firma kannte ich bisher nicht, aber da mein iPhone auch mal in ein auffälligeres Kleid gehüllt werden wollte, hab ich mich für den Test beworben und hatte heute ein Paket im Briefkasten  am geheimen Ablageort.

Zum Test habe ich das Quadocta Case No. 5 erhalten. Einmal aus braunem einmal aus schwarzem Leder.

 

Optik & Haptik

Hier muss ich sagen gefällt mir das braune Leder ganz gut. Es ist fein genarbt, sieht wertig aus und ist schön griffig. Die Lederqualität ist sehr ordentlich. Fehlstellen habe ich keine ausmachen können. Beim schwarzen Leder muss ich sagen, dass es mir persönlich nicht so gefällt. Das liegt aber im wesentlichen an meiner Abneigung gegenüber schwarzem Leder. Aber, auch hier das die Qualität sehr stimmig. An der Stelle einfach Geschmackssache.

Verarbeitung

Hier gibt es überhaut gar nichts zu meckern. Das ist sehr sauber verarbeitet und verklebt. Der Zuschnitt kann besser nicht sein. Bei günstigen Lederhüllen hat man schon mal Falten und Wülste an den Innenecken. Das ist hier nicht der Fall. Auch sehr positiv fällt auf, dass die Innenseite mit einem samtigen Stoff ausgekleidet ist. Das sorgt zum einen dafür, dass das Case sehr fest sitzt und zum anderen kein Staub und kleine Partikel zwischen Telefon und Case rutschen können. Damit kann man sich sonst sehr schnell die Seiten und die Rückseite des Telefons zerkratzen.

Funktion

Das Quadocta Case No. 5 schmiegt sich sehr eng an das iPhone 7 an und sitzt absolut perfekt. Das Case überlagert auch die Power- als auch die Laut-Leise-Tasten. Der Schalter für die Stummschaltung liegt natürlich frei. An dieser Stelle muss ich dann leider meine einzige wirkliche Kritik äußern. Der Druckpunkt des Powerknopfes wird durch die Hülle ziemlich schwammig. Bei der braunen Variante sogar stärker als beim schwarzen Case. Das ist aber auch nur beim Power-Button der Fall. Die Lautstärke-Tasten sind deutlich knackiger. Vermutlich muss man sich hier zum einen dran gewöhnen, das Material wird sich vermutlich auch noch etwas anpassen. Also kein wirkliches Drama. Das freigestellte Fenster für die Stummschalt-Wippe könnte nach unten hin einen Millimeter tiefer ausgeschnitten sein. Das Deaktiveren der Stummschaltung erfordert spitze Finger. Mit dem Daumen hat man hier keine Chance. Das liegt aber natürlich daran, dass das Leder und der Unterbau des Cases eine gewisse Mindesthöhe habe.

Was es leider auch nicht hat ist eine Aussparung für eine Metallplatte für eine Magnethalterung. Die müsste aber so gerade eben auch so noch rein passen.

Tipp an der Stelle. Die Kanten der Platte mit Tesafilm abkleben, damit sie nicht über den Lack des Telefons kratzen.

Schutzwirkung

Nehmt es mir nicht übel, aber die habe ich lieber nicht getestet. Der Droptest musste leider entfallen. Meine Einschätzung nach schützt das Case gegen harte Aufpraller auf den Display-Rahmen mindestens genau so gut wie ein normales Slim-Case eines anderen Herstellers. Vielleicht sogar noch etwas besser, da Leder ein weiches Material ist. Mit den Panzerhüllen wie es sie von Otterbox oder Spigen gibt, wird es sicherlich nicht mithalten können. Dafür sieht es deutlicher besser aus und man bekommt es noch in die Hosentasche.

Preis

Das Ledercase kostet für das iPhone 7 bei Amazon 34,95 – ein recht stolzer Preis. Da sowohl das Material als auch die Verarbeitung wirklich top sind geht das noch in Ordnung. Durch die gute Passform und die weiche Innenauskleidung kann man das schon dafür ausgeben.

Herstellerinfo

Weitere Bilder & Modelle

Alle Modelle und Ausführungen findet ihr hier: QUADOCTA.com

 

 

Gewinne, Gewinne, Gewinne

Mit in der Box waren 6 Tenuis Ultra Slim Cases passend für das iPhone 6. Die ersten 6 Leser die hier einen Kommentar hinterlassen bekommen je eine Hülle geschenkt. (Portokosten tragt ihr aber bitte selber – zum Beispiel per PayPal oder frankiertem und an Euch adressierten Rückumschlag [das wollte ich immer schon mal schreiben])

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Testserie: Yamaha MusicCast WX-010 – Vorstellung und Auspacken

Seit ein paar Jahren bin ich bei der Platform trnd.com angemeldet und hab hier und dort mal Dinge getestet. Unter anderem den Vorwerk Saugroboter VR-200. Aktuell habe ich zwei Netzwerk-Lautsprecher von Yamaha im Test. Meine Tests teile ich auf mehrere Beiträge einer Serie auf.

Zum Test habe ich zwei Lautsprecher vom Typ MusicCast WX-010, jeweils einen in schwarz und einen in weiß für die Nutzung innerhalb des Testzeitraumes.

Podcast-Empfehlung: Schwester Doris #hockdiher

Der Holgi hat für Bayern-Tourismus eine kleine Podcast-Serie als Auftragsproduktion erstellt. In der Episode „Schwester Doris – Braumeisterin“ erfährt man nicht nur einiges über das Bierbrauen sondern bekommt auch einen authentischen Einblick in das Klosterleben und darüber dass Nonnen auch nur Menschen mit Fehlern und Schwächen sind. Schwester Doris scheint eine sehr liebenswerte Person mit dem typisch ruppigen bayrischen Charme zu sein.

Auch der Rest der #hochdiher Serie ist sehr empfehlenswert. Wer mehr über das Bierbrauen und Craft Beer erfahren möchte, dem sei die Episode „Crew Republic Craft Beer“ ans Herz gelegt eingeschenkt.

Um das Video zu sehen müssen die statistics angenommen werden.

Biohacking – Bin ich schon zu alt für sowas?

Die CeBIT macht uns zu Cyborgs. Zumindest zu so etwas ähnlichem, wenn wir es möchten. Die Firma Digiwell implantiert NFC-Chips unter die Haut. Auf dem 888 Byte großen Speicher kann man seine Kontaktdaten und seine Social-Media Profile speichern lassen.

https://www.instagram.com/p/BC-iXccBwFT/

Der Autor Andreas Weck hat es gemacht und in der t3n darüber geschrieben. Er findet das praktisch. Und sicherlich gibt es neben der implantierten Visitenkarten und dem Hausschlüssel den man nicht mehr verlieren kann viele Anwendungsmöglichkeiten die auch ich in die Kategorie „Praktisch“ einsortieren würde. Aber würde ich mir trotzdem im Rahmen einer PR-Aktion auf einer Messe einfach irgendeinen Chip unter die Haut schieben lassen? Ganz sicher nicht! Denn weder ist klar, welche gesundheitlichen Risiken das bergen kann (Wandern des Chips im Körper, Verhalten bei äußeren Einflüssen) noch welche Angriffsvektoren ich dann in Zukunft mit mir dauerhaft herumtrage.

Denn wo Licht ist, da ist immer auch Schatten. Hätten wir alle diese Chips unter der Haut, dann würden Kundenbindungsprogramme wie Payback in Zukunft komplett überflüssig. Wir wären, NFC-Reader sei Dank, stets der gläserne Kunde und jeder Verkäufer könnte unser Einkaufsverhalten und beliebige andere Meta-Daten jederzeit abrufen.

Denn auch wenn das N in NFC für „Near“ also für „in der Nähe“ steht, ist es technisch ja kein Problem im Verkaufsraum überall dort wo wir Produkte anfassen auch Lesegeräte zu installieren (zum Beispiel in einem „Handy-Karussel“ im Mobilfunk-Shop, hier kann ja sogar das Handy selber den Chip auslesen).

Auch beim Thema Haustürschlüssel wäre ich da vorsichtig. Mit präparierten Lesern ist es ein einfaches die Chips auszulesen und bei Bedarf zu kopieren, wenn dann auf dem gleichen Chip auch die Visitenkarte, egal ob mit oder ohne Adresse (das bekomme ich bei den meisten dann auch noch spätestens über Social Engineering raus) weiß ich als Einbrecher wo ich die Türe aufmachen kann.

Ich will Andreas Weck da gar nicht widersprechen, wenn er sagt, dass Biohacking in Zukunft viele sinnvolle Anwendungen haben kann. Allein die Möglichkeit wichtige Daten für zum Beispiel Rettungsmediziner verfügbar zu machen halte ich für durchaus sinnvoll. Sich jetzt aber ein nicht mal halbfertiges Produkt mit eher geringem Nutzen für den Selbstzweck des digitalen Avantgardismus zu implantieren, dafür fühle ich mich weniger zu alt als viel zu vernünftig.